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Obwohl sich unsere Abfahrt (wie immer) leicht verzögerte, ist das erste Highlight schon die doch
recht kurze Fahrzeit über die toll zu fahrenden französischen Autobahnen. Nach knapp 7 Stunden
mit Anhänger) von Freiburg aus, waren wir auch schon auf dem Pigeonnier, einem alten Bauernhof
über dem Tal von Privas, einem Seitental der Rhône. Die letzten 7 km führte uns der Weg bereits
über ungeteerte "Straßen". Für tiefergelegte Autos nicht unbedingt zu empfehlen, aber mit normalen
Fahrzeugen durchaus zu bewältigen.
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Nach einem herzlichen Willkommen der beiden Schweizer "Gastwirte" Urs und Sylvia, machten wir uns
noch gleich an die Erkundung der ca. 20km langen, hauseigenen Endurostrecke, die Urs mit
viel Aufwand pflegt. Nach 2-3 Stunden "austoben" waren wir glücklich und sehr empfänglich für das
ausgezeichnete, mehrgängige Essen, das uns Sylvia
all abendlich zubereitete.
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Am nächsten Morgen ging es dann richtig auf Tour. Nach einer Aufwärmrunde auf der Hausstrecke,
wollten wir mal "ein paar Steine" fahren. Und diese gibt es in der Ardéche in allen Variationen:
Auf Waldwegen, Singletrials und in Flussdurchfahrten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lernt man
aber schnell, diese einfach zu ignorieren und ein toller Fahrspaß begann sich einzustellen, der
höchstens durch den täglich zunehmenden Muskelkater getrübt wurde.
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Obwohl wir uns ja als Enduro-Tourenfahrer verstehen, wussten wir es nach ersten Zweifeln durchaus
zu schätzen, wenn wir zum Mittagessen zum Pigeonnier zurückgekehrt sind. Eine warme Mahlzeit und
ein "petit" Mittagsschläfchen, daran kann man sich durchaus gewöhnen, zumal der Heimweg ja nie
über geteerte Straßen führte. Bei den Tagestouren, die uns weiter weg führten, stellte uns Sylvia
ein Lunchpacket zusammen, das natürlich auch keine Wünsche offen ließ.
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Dem tollen Verhältnis unsere Gastgeber zu ihren Nachbarn ist es zu verdanken, dass wir uns ohne
Probleme dem Endurospass hingeben konnten und das, obwohl gerade die Jagdsaison begonnen hatte.
Damit dies so bleibt, ist eine angepasste Fahrweise und Beschallung natürlich Pflicht. Dies
bedeutet aber nicht, dass man nicht auf seine Kosten kommt. Es sind für jeden Fahrer genügend
Schwierigkeitsstufen vorhanden. Wie bei allen unseren Touren bewegen wir uns ja nicht im
Renntempo, sondern genießen auch mal einen Ausblick z.B.auf das Rhônetal.
Das "Fahrzit" unserer vier Fahrtage: Eine Menge (Fahr)-Spaß gehabt, viel dazu gelernt,
viel zu viel gegessen und der unbedingte Wille, wieder schnellst möglich zurück zu kommen.
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Die Tour ist für den geübten Hobbyfahrer geeignet. Die Teilnahme ist mit Zweizylinder und Reiseenduro nicht möglich.